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Der beim Tod seines Vaters erst achtjährige Johann Nepomuk Karl
(geboren 1724, gestorben 1748) wuchs unter der Vormundschaft seines
Onkels, des Fürsten Joseph Wenzel, auf. Dem Rang seines Hauses
entsprechend, wurde er von ihm durch eine sorgfältige Erziehung auf die
Übernahme der Regierungsgeschäfte vorbereitet.
Wohl in diesem Zusammenhang begleitete Johann Nepomuk Karl seinen Onkel
auf dessen Gesandtschaftsreise nach Paris. 1745 trat Johann Nepomuk
schliesslich die Regentschaft an. Er erwies sich jedoch als exzentrisch und
war mit wenig ökonomischem Geschick begabt. |