Fürst Franz Josef I.   1772 - 1781

Da Fürst Joseph Wenzel starb, ohne einen männlichen Erben zu hinterlassen, gelangte sein Neffe an die Regierung des Hauses. Franz Joseph I. (geboren 1726, gestorben 1781) wurde von seinem Onkel stark gefördert. Als Zwanzigjähriger begleitete er ihn an die oberitalienischen Kriegsschauplätze und kämpfte an seiner Seite in der siegreichen Schlacht bei Piacenza.

Er befand sich auch unter den Teilnehmern der Reise Josef Wenzels nach Parma 1760. Im Jahr darauf fuhr er als Oberstkämmerer mit Herzog Karl von Lothringen zu dessen Wahl zum Hochmeister des Deutschen Ordens nach Mergentheim.

 

1763 übernahm Franz Joseph eine diplomatische Funktion und begab sich im Auftrag des Kaiserhauses nach Spanien, um der Braut Erzherzog Leopolds das Porträt ihres Bräutigams zu überbringen.

Seit 1767 war er Geheimer Rat, 1771 wurde ihm der Orden vom Goldenen Vlies verliehen. Letztmals in einer öffentlichen Funktion scheint er 1778 als Präsident des niederösterreichischen Herrenstandes auf.

In erster Linie widmete sich der Fürst allerdings der Verwaltung seiner umfangreichen Güter, die sich 1772 um die Majoratsbesitzungen und die reiche Verlassenschaft einer Verwandten, der Herzogin Maria Theresia von Savoyen, beträchtlich vergrösserten.

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